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Beratungs- & Unterstützungsdienste

Beratungs- und Unterstützungs-
DIENSTE

Beratung und Information

Seniorinnen und Senioren wollen möglichst lange selbstbestimmt im gewohnten Umfeld leben und dabei gesund und aktiv bleiben. Treten gesundheitliche Probleme oder finanzielle Nöte auf, wird schnell und zuverlässig Hilfe benötigt. Kreisweit gibt es ein breites Netz kompetenter Beratung und Unterstützung für Problemlagen im fortgeschrittenen Alter. Unser Rat ist, in guten Tagen seine persönlichen Anliegen zu regeln, bevor dies Angehörige oder gar Fremde übernehmen müssen. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihren Wünschen genüge getan wird.

Allgemeine Lebensberatung

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.
Allgemeine Lebens- und Sozialberatung
Beratungsdienste
Caritas-Zentrum
Bahnallee 16, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 16060
Internet: www.caritas-ww-rl.de

Paar-, Familien- und Lebensberatung des Diakonischen Werkes in Westerburg
Hergenrother Straße 2 a, 56457 Westerburg
Telefon: 02663 9430-0
Internet: www.diakonie-westerwald.de

Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte sind wohnortnahe Anlaufstellen, die pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bei der Organisation von Pflege oder Unterstützungsleistungen beraten und Beistand leisten. Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte machen sich ein Bild über den Hilfe- und Pflegebedarf sowie über die Wohnsituation der betroffenen Person. Gemeinsam mit dem hilfebedürftigen Menschen und dessen Angehörigen erarbeiten sie einen individuellen Unterstützungsplan. Hausbesuche sind möglich.

Die Betroffenen entscheiden selbst, welches der verfügbaren Angebote sie in Anspruch nehmen möchten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte sind auch bei der Klärung der Finanzierung und dem Stellen von Anträgen behilflich. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei, neutral und unabhängig von der Konfession.

Pflegestützpunkt Bad Marienberg
Bornwiese 1, 56470 Bad Marienberg
Telefon: 02661 917-8060 / -3940

Pflegestützpunkt Hachenburg
Alpenroder Straße 1, 57627 Hachenburg
Telefon: 02662 9699-730 / -731

Pflegestützpunkt Westerburg - Rennerod
Adolfstraße 16, 56457 Westerburg
Telefon: 02663 915666-7 / -8

Pflegestützpunkt Selters
Rheinstraße 37, 56242 Selters
Telefon: 02626 250956-2 / -3

Pflegestützpunkt Höhr-Grenzhausen/Ransbach-Baumbach
Rheinstraße 100, 56235 Ransbach-Baumbach
Telefon: 02623 60749-35 / -37

Pflegestützpunkt Montabaur
Bonhoeffer Straße 3, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 99973-83 / -84

Pflegestützpunkt Wirges-Wallmerod
Konrad Adenauer Platz 2, 56427 Siershahn
Telefon: 02623 97076-87 / -86
Internet: www.sozialportal.rlp.de

COMPASS - Private Pflegeberatung

Der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. hat für alle privat Pflegeversicherten eine Pflegeberatung eingerichtet.
Die Beratung ist kostenfrei, neutral, unabhängig und erfolgt sowohl telefonisch als auch persönlich.

COMPASS - Private Pflegeberatung
Zentrale, Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50968 Köln
Telefonische Pflegeberatung: 0800 1018800 (kostenfreie Rufnummer)
Internet: www.compass-pflegeberatung.de

Gemeindeschwesterplus

Das präventive und gesundheitsfördernde Beratungs- und Vernetzungsangebot richtet sich an hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen und keinen Pflegegrad haben, und bietet Unterstützung und Beratung in ihrer aktuellen Lebenssituation an. Die Gemeindeschwesterplus besucht die Menschen nach deren vorheriger Zustimmung zuhause und berät sie kostenlos und individuell. Gemeindeschwesternplus sind aktuell in den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Selters im Einsatz und können über die Homepage der jeweiligen Verbandsgemeinde kontaktiert werden.

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Kostenlose und neutrale Beratung von Menschen mit (drohender) Behinderung und deren Angehörigen zu allen Fragen zur Teilhabe - bereits schon im Vorfeld der Beantragung von Leistungen.
Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Grundlage des § 32 SGB IX. Eine rechtliche Beratung und Begleitung in Widerspruchs- und Klageverfahren gehören nicht zu dem Angebot der EUTB.
Telefon: 02602 10698-72 / -71
Internet: www.teilhabeberatung.de

Rentenberatung

Es ist wichtig, dass Sie sich frühzeitig über alle mit der (künftigen) Rente zusammenhängenden Fragen informieren. Altersrente bekommt man nicht automatisch, sondern nur auf Antrag. Ebenso Renten wegen Erwerbsminderung oder Renten an Hinterbliebene (Witwen-, Witwer- und ggf. Waisenrente). Rentenantragsformulare erhalten Sie bei dem für Sie zuständigen Versicherungsträger und bei den Verbandsgemeindeverwaltungen im Westerwaldkreis, wo Sie nach Terminvereinbarung auch ein kostenloses Beratungsgespräch der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch nehmen können.

Die Anschriften der Auskunfts- und Beratungsstellen sowie der Versichertenberater beziehungsweise Versichertenältesten können Sie beim kostenlosen Servicetelefon erfragen oder im Internet abrufen. Damit Sie Ihre Rente rechtzeitig erhalten, sollten Sie den Rentenantrag 3 Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn bei Ihrem Rentenversicherungsträger einreichen. Geben Sie immer Ihre Versicherungsnummer an. Bedenken Sie auch, dass eine unverzügliche Antragstellung auch für Ihren Krankenversicherungsschutz und Pflegeversicherungsschutz wichtig ist.

Deutsche Rentenversicherung - Auskunfts- und Beratungsstelle Koblenz
Hohenfelder Straße 7 - 9, 56068 Koblenz
Telefon: 0261 98816-0
kostenlose Servicenummer: 0800 10004800
Internet: www.deutsche-rentenversicherung.de
Für eine regionale Beratung wenden Sie sich an Ihre zuständige Verbandsgemeindeverwaltung.

Pflegeselbsthilfe im nördlichen Rheinland-Pfalz

Wer einen Angehörigen pflegt, muss häufig sein eigenes Leben komplett auf die Pflegesituation ausrichten. Oft kommt die Versorgung von Angehörigen einer Vollzeitbeschäftigung gleich, zusätzlich der tägliche Spagat zwischen der Pflegetätigkeit, den übrigen Familienmitgliedern und unter Umständen auch noch dem Beruf. Oft bleibt dabei wenig Zeit, um zur Ruhe zu kommen oder sich mit Freunden zu treffen. Die körperliche und seelische Belastung kann Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Pflegebezogene Selbsthilfegruppen helfen dabei, andere Menschen kennenzulernen, denen es genauso geht. Durch die Gruppe wird vermittelt, dass man in dieser Situation nicht alleine ist und tauscht sich über Erfahrungen, Hilfen und wertvolle Tipps aus. Das gibt Kraft für den Alltag. Man kann im Gespräch neuen Mut schöpfen, andere Perspektiven einnehmen und vielleicht auch mal wieder gemeinsam lachen und entspannen.

Pflegende An- und Zugehörige und selber Betroffene erhalten beim Kontaktbüro PflegeSelbsthilfe Westerburg in Trägerschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. kostenfreie Informationen und Unterstützung.

Kontaktbüro PflegeSelbsthilfe
c/o WeKISS
  • Marktplatz 6, 56457 Westerburg,
  • Telefon: 02663 916685
    E-Mail: pflegeselbsthilfe@wekiss.de
    Internet: www.pflegeselbsthilfe-rlp.de/ueber-uns/kontaktbuero-c/o-wekiss
Krankenhäuser im Westerwaldkreis

Durch einen Aufenthalt in einem Krankenhaus ergeben sich oftmals unvorhergesehene persönliche oder soziale Probleme. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes und des Casemanagements helfen Ihnen gerne bei der Sicherung der ambulanten oder stationären Nachsorge. Wenden Sie oder Ihre Angehörigen sich so früh wie möglich an den Sozialdienst, damit rechtzeitig die notwendigen Hilfen eingeleitet werden können.

Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters gGmbH
  • Standort Hachenburg
  • Alte Frankfurter Straße 12, 57627 Hachenburg
    Telefon: 02662 85-0
    Internet: www.khsds.de
  • Standort Selters
  • Waldstraße 5, 56242 Selters
    Telefon: 02626 762-0
    Internet: www.khsds.de
Herz Jesu Krankenhaus
Südring 8, 56428 Dernbach
Telefon: 02602 6840
Internet: www.krankenhaus-dernbach.de

Katholisches Klinikum Koblenz Montabaur
Betriebsstätte Brüderkrankenhaus Montabaur
Koblenzer Straße 11 - 13, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 122-0
Internet: www.kk-km.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

Der Sozialpsychiatrische Dienst (abgekürzt SPDi) ist ein Angebot des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises.

Gesundheitsamt
Peter-Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 124-710
Internet: www.westerwaldkreis.de

Selbsthilfegruppen

Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, kurz WeKISS ist eine Einrichtung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. Sie berät, unterstützt und fördert Selbsthilfegruppen, -initiativen, -organisationen und Institutionen im Sozial- und Gesundheitsbereich.

WeKISS
Marktplatz 6, 56457 Westerburg
Telefon: 02663 2540
Internet: www.selbsthilfe-rlp.de

Sozialverband VdK

Im Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e. V. (Verband der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V.) haben sich Menschen zur Durchsetzung gemeinsamer sozial- und gesellschaftspolitischer Ziele zusammengefunden. Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz ist die größte Selbsthilfeorganisation in Rheinland-Pfalz. Er garantiert seinen Mitgliedern umfassende Hilfe in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten bis hin zum Rechtsschutz.

In den rund 50 Ortsverbänden des Westerwaldkreises finden die Mitglieder ein umfangreiches Angebot an Unterhaltung, Information und für gemeinsames Reisen.

VdK-Kreisgeschäftsstelle Westerwald
Wallstraße 7, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 3383
Internet: www.vdk.de/kv-westerwald.de

Tafel Westerwald

Lebensmittel retten - Menschen helfen
In Deutschland landen jährlich viele Tonnen einwandfreier Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig leben viele Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende, Familien, Arbeitslose, Geflüchtete oder Berufstätige im Niedriglohnsektor in finanzieller Bedrängnis.

Die Tafeln verteilen um, was schon da ist, sie schaffen eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel. Dank des hohen Engagements von vielen ehrenamtlich Tätigen werden die überschüssigen Lebensmittel bei den Geschäften abgeholt und wöchentlich in den Ausgabestellen der Tafel Westerwald gegen einen symbolischen Betrag weitergegeben.

Wenn Sie z. B. von einer kleinen Rente oder Grundsicherung leben und Tafellebensmittel erhalten möchten, suchen Sie bitte die Tafelsprechstunde in der Verbandsgemeinde auf, in der Sie leben.

Dorthin sind der Personalausweis und die aktuellen Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder mitzubringen. Dies können z. B. sein: Rentenbescheid, Grundsicherungsbescheid, ALGII-Bescheid, Gehaltsnachweise der letzten drei Monate, Wohngeldbescheid, Bescheid nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Bei Vorliegen der finanziellen Voraussetzungen wird ein Kundenausweis ausgestellt, der zum wöchentlichen Einkauf berechtigt.

Nähere Informationen zu den Ausgabestellen erhalten Sie bei:

Regionale Diakonie Westerwald
Hergenrother Straße 2 a, 56457 Westerburg
Telefon: 02663 94300
Internet: www.tafelwesterwald.de oder
Internet: www.diakonie-westerwald.de

Hospiz- und Palliativversorgung im Westerwaldkreis

Grundsätzlich ist die Hospiz- und Palliativarbeit lebensbejahend. Sterben wird als ein natürlicher Prozess verstanden, der weder beschleunigt noch verzögert werden sollte. Menschen in dieser Phase des Lebens wird individuelle Unterstützung angeboten. Die Hilfestellung umfasst in gleichem Maße die Berücksichtigung der Anliegen der Angehörigen bzw. der ihnen nahestehenden Menschen.
Das Westerwälder Netzwerk besteht aus einem ambulanten Hospiz- und Palliativdienst, einer Palliativstation, einem stationären Hospiz und einem Stützpunkt für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und Trauerbegleitung.

Hospizverein Westerwald e. V.
Gelbachstraße 2, 56410 Montabaur
Telefon: 02602 916916
Mobil: 0171 1260225
Internet: www.hospiz-westerwald.de

EVIM SAPV-Stützpunkt Westerwald
Spezialisierte ambulante Palliativ Versorgung (SAPV)
Steilgasse 3, 56477 Rennerod
Telefon: 02664 2524512
Notfallnummer: 0172 8149631
Internet: www.evim.de/betreuungsangebote/evim-altenhilfe

Krankenhaus mit Palliativstation: Herz-Jesu-Krankenhaus
Südring 8, 56428 Dernbach
Telefon: 02602 684-0
Internet: www.krankenhaus-dernbach.de

Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters gGmbH,
Standort Hachenburg (mit Palliativzimmer)
Alte Frankfurter Straße 12, 57627 Hachenburg
Telefon: 02662 85-0
Internet: www.khsds.de

Hospiz St. Thomas
Rheinstraße 9 a, 56428 Dernbach
Telefon: 02602 684444-0
Internet: www.hospiz-dernbach.de