Eine Stadt mit Geschichte
Erste Besiedlungsspuren auf dem Stadtgebiet sind bereits über 1000 Jahre alt. So wurde im 10./11. Jahrhundert eine Ringwallanlage im Eifgental, die sogenannte Eifgenburg erbaut. Im heutigen Stadtkern wurde bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung um 1180 des Ortes ein Kirchturm errichtet. Nachforschungen zufolge stammt der erste Turm der heutigen evangelischen Kirche aus dem 11. Jahrhundert.
Doch mit der Nennung des Wortes "Bursceiht" in einer Abgabenliste des St.-Gereon-Stifts in Köln um 1180 beginnt die eigentliche Ortschronik. Somit kann die Stadt im Jahr 2030 ihren 850. Geburtstag feiern.
Über Jahrhunderte bestand eine enge Verbindung zwischen dem Gereonstift und Burscheid. So mussten zum Beispiel alle Pfarrherren von St. Gereon eingesetzt oder zumindest bestätigt werden. Bereits im 17. Jahrhundert gab es die erste "Pfarrschule zu Burscheid" in der Nähe der Kirche und im 19. Jahrhundert wurde die "Bürgerschule" als "Höhere Lehranstalt" gegründet.
Von 1360 bis 1808 gehörte Burscheid zum Amt Miselohe im Herzogtum Berg und von 1808 bis 1816 unter französischer Herrschaft als Mairie zum Kanton Opladen im Arrondissement Düsseldorf. Nach Einverleibung des Großherzogtums Berg in das Königreich Preußen gehörte Burscheid von 1816 bis 1819 kurzzeitig zum Kreis Opladen, ab 1819 dann zum Kreis Solingen.
Mit Erlass vom 18. August 1856 erhielt Burscheid seine Stadtrechte. Damit wurde eine Entwicklung gekrönt, die mit der heutigen evangelischen Kirche und den angrenzenden Bauten als Kern ihren Ausgang nahm. Um sie herum entwickelte sich, angetrieben durch die Industrialisierung, das Dorf: Aus einzelnen Hofschaften und unter Einbeziehung von ca. 90 Weilern und Ortschaften entstand die Stadt Burscheid.
Die 1891/1892 erbaute katholische Kirche ist ebenso wie die evangelische Kirche dem Heiligen Laurentius geweiht. 1910 wurde die Stadt Teil des neu gegründeten Rhein-Wupper-Kreises. Seit 1975 gehört Burscheid zum Rheinisch-Bergischen Kreis.
Doch mit der Nennung des Wortes "Bursceiht" in einer Abgabenliste des St.-Gereon-Stifts in Köln um 1180 beginnt die eigentliche Ortschronik. Somit kann die Stadt im Jahr 2030 ihren 850. Geburtstag feiern.
Über Jahrhunderte bestand eine enge Verbindung zwischen dem Gereonstift und Burscheid. So mussten zum Beispiel alle Pfarrherren von St. Gereon eingesetzt oder zumindest bestätigt werden. Bereits im 17. Jahrhundert gab es die erste "Pfarrschule zu Burscheid" in der Nähe der Kirche und im 19. Jahrhundert wurde die "Bürgerschule" als "Höhere Lehranstalt" gegründet.
Von 1360 bis 1808 gehörte Burscheid zum Amt Miselohe im Herzogtum Berg und von 1808 bis 1816 unter französischer Herrschaft als Mairie zum Kanton Opladen im Arrondissement Düsseldorf. Nach Einverleibung des Großherzogtums Berg in das Königreich Preußen gehörte Burscheid von 1816 bis 1819 kurzzeitig zum Kreis Opladen, ab 1819 dann zum Kreis Solingen.
Mit Erlass vom 18. August 1856 erhielt Burscheid seine Stadtrechte. Damit wurde eine Entwicklung gekrönt, die mit der heutigen evangelischen Kirche und den angrenzenden Bauten als Kern ihren Ausgang nahm. Um sie herum entwickelte sich, angetrieben durch die Industrialisierung, das Dorf: Aus einzelnen Hofschaften und unter Einbeziehung von ca. 90 Weilern und Ortschaften entstand die Stadt Burscheid.
Die 1891/1892 erbaute katholische Kirche ist ebenso wie die evangelische Kirche dem Heiligen Laurentius geweiht. 1910 wurde die Stadt Teil des neu gegründeten Rhein-Wupper-Kreises. Seit 1975 gehört Burscheid zum Rheinisch-Bergischen Kreis.