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Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

Katastrophenschutz-Leuchttürme in Strausberg

Seit 2024 unterstützt die Stadt Strausberg den Landkreis Märkisch-Oderland bei der Vorbereitung auf mögliche Katastrophenlagen. In enger Abstimmung wurden zwei sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme als zentrale Anlaufstellen für Bürger eingerichtet.

Was ist ein Katastrophenfall?

Ein Katastrophenfall kann beispielsweise durch einen großflächigen Stromausfall, ein schweres Unwetter, eine Naturkatastrophe, eine technische Havarie oder eine Pandemie entstehen. Die offizielle Feststellung eines Katastrophenfalls erfolgt ausschließlich durch den Landkreis Märkisch-Oderland, vertreten durch den Landrat.

Wie erkenne ich einen Katastrophenfall?

Im Ereignisfall wird die Bevölkerung über verschiedene Warnmittel informiert:

Sirenen
Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet "Warnung der Bevölkerung". Informieren Sie sich dann umgehend über weitere Hinweise.

Warn-Apps
Empfohlen werden insbesondere:
  • NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)
  • BIWAPP (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Landkreises MOL)
Diese Apps informieren standortbezogen über Gefahrenlagen und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Cell Broadcast
Warnmeldungen können direkt auf Ihr Mobiltelefon gesendet werden - auch ohne installierte App.

Wie können Sie sich vorbereiten?
Im Ernstfall ist es besonders wichtig, Ruhe zu bewahren und sich sowie Angehörige möglichst eigenständig versorgen zu können.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, eine persönliche Notfallvorsorge für mindestens 3 Tage bereitzuhalten.
Der "Ratgeber Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" ist auf der Website der Stadt Strausberg abrufbar und kostenfrei in städtischen Einrichtungen erhältlich. U+E01C https://onlinedienste.strausberg.de/detail/-/vr-bis-detail/dienstleistung/15502/show

Die Katastrophenschutz-Leuchttürme in Strausberg
  • Stadtverwaltung, Hegermühlenstr. 58
  • Vorstadt-Grundschule, Heinrich-Dorrenbach-Str. 1
Dort stehen tagsüber Mitarbeitende der Stadtverwaltung als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Aufgaben der Leuchttürme:
  • Informationsweitergabe zur aktuellen Lage
  • Aufrechterhaltung der Kommunikation mit dem Landkreis (auch bei Strom- oder Mobilfunkausfall)
  • Möglichkeit zur Absetzung von Notrufen an Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienste
  • Sich selbst und mitgebrachtes Essen aufwärmen
Wichtig:
Die Leuchttürme bieten keine Übernachtungsmöglichkeiten und keine Versorgung mit Trinkwasser oder Lebensmitteln. Auf eine Anfahrt mit dem Auto sollte im Ernstfall möglichst verzichtet werden, weil mit Verkehrsbehinderungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen ist.

Zusammenarbeit mit Rettungskräften

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiten im Katastrophenfall eigenständig und koordinieren ihre Einsätze über eingehende Notrufe.

Die Mitarbeitenden der Leuchttürme haben keine Weisungsbefugnis gegenüber den Einsatzkräften. Sie verstehen sich als informierende und unterstützende Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Stadt und Landkreis.